Perg erleben - Heimat- und Museumsverein Perg, Stifterstraße 1, 4320 Perg,
Telefon: 0650 54 27 786 oder 0664 21 59 788, E-Mail: heimathaus-stadtmuseum@perg.at, Offenlegung und Datenschutz

Perg historisch - Rundgang durch das Heimathaus-Stadtmuseum



Sie sind herzlich eingeladen, zu den Öffnungszeiten Samstag- und Sonntag von 14:00 bis 17:00 (Achtung letzter Einlass 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten), für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung auch zu anderen Zeiten, das Heimathauses-Stadtmuseum Perg bzw. die musealen Außenanlagen Erdstall Ratgöb Luckn, Mühlsteinbruch Scherer und Steinbrecherhaus persönlich zu besuchen.

Der folgende virtuelle Rundgang bietet vorweg einen Einblick in die einzelnen Räume des Heimathaus-Stadtmuseums Perg und verweist auch auf die vom Heimat- und Museumsverein Perg betreuten musealen Außenanlagen.

Übersicht:

Außenanlagen



Jahresprogramm 2020

Nachstehendes Jahresprogramm ist im Hinblick auf die Corona-Krise als vorläufig anzusehen. Wir freuen uns, wenn die angeführten Aktivitäten zustande kommen.


Von der Fotowand zum virtuellen Hausmuseum

Es hat sich einiges angehäuft im Wohnhaus, im Verein, im Unternehmen. Selbst bei großzügigem Entrümpeln findet sich das eine oder andere, das man doch nicht gleich wegwerfen will.

- eine historische Fotowand
- eine Ecke mit antiquarischen Gegenständen
- ein Zimmer, voll mit Erinnerungen
- ein Archiv mit alten Dokumenten
- ein kleines Hausmuseum, das bei besonderen Gelegenheiten hergezeigt wird
- eine Internetseite mit geschichtlichen Informationen

Die Gründe für das Sammeln und Aufbewahren und auch die Formen wie das geschieht, sind vielfältig. Manches davon ist es Wert, für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht zu werden.

Nachstehend wird ein Versuch unternommen, im Internet abrufbare historische Informationen von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen zu vernetzen und mittels eines Links auch zugänglich zu machen.

Damit verbunden ist die Bitte und Einladung an alle Privatpersonen, Vereine und Unternehmen, den eigenen Werdegang samt dazu vorhandener Belege in geeigneter Form in den eigenen Räumlichkeiten präsent zu machen und den Internet-Auftritt dahingehend zu ergänzen.

Mit einem Klick auf Virtuelles Hausmuseum kommen Sie zu einer Auflistung von historischen Informationen von denen wir Kenntnis haben. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert. Kontaktperson: franz.pfeiffer@gmail.com


Postkartengrüße aus Perg 21







Alfred Fries (* 1902: + 1981) machte sich in den frühen 1920er-Jahren als Berufsfotograf selbstständig und eröffnete in der Herrenstraße das "Atelier Machland".

Diese Woche haben wir vier Postkarten aus einer von Alfred Fries 1926 fotografierten Serie ausgewählt: (Aufnahme Nr. 8, Aufnahme Nr. 10, Aufnahme Nr. 11, Aufnahme Nr. 14). Es ist naheliegend, dass es weitere Aufnahmen gibt, die uns jedoch bislang nicht bekannt sind.

Die Aufnahme 10 zeigt, dass der Stausee oberhalb der Leitner-Wehr (heute Dirneder-Mühle) auch für Bootsfahrten genutzt wurde. Wer könnten die beiden jungen Männer sein? Das Häuschen mit Naarnzugang existiert nicht mehr. Wer wohnte dort und wann wurde es abgerissen?

Fries hatte damals seinen Prägestempel noch nicht in Verwendung. Die Firmenbezeichnung war fehlerhaft aufgedruckt: Photograf. Atelier "Mackland" Inh. A. Fries, Perg, O. Oe., 1926.

Anfangs der 1930er-Jahre wurden Postkarten aus dieser Fotoserie auch von Rudolf Weyland (ohne Verweis auf den Fotografen) verkauft.

Walter Wögerbauer schreibt uns:

Die beiden jungen Männer auf Aufnahme Nr.10 sind der Oberlehrersohn Heinz Grohmann (vorne) und sein Freund mein Onkel Alfred Wögerbauer (hinten). Beide waren damals 20 Jahre alt.

Zu Alfred Wögerbauer:

Er ist 1906 in Gmünd NÖ als zweites Kind meiner Großeltern Baumeister Karl und Barbara Wögerbauer geboren.Nach Besuch der Bürgerschule in Perg absolvierte er die Bundeslehranstalt für Maschinenbau und Elektrotechnik in Linz. In den 20-er Jahren war er einer der aktivsten Mitglieder des Turnvereins Perg (Vorturner) und betätigte sich in vielen Sportarten.

Er wurde Werksleiter im Sensen-und Stahlwerk Schröckenfux in Rossleiten. Dort war auch begeisterter Bergsteiger und Sektionsleiter des Alpenvereins Windischgarsten. In den 30-er Jahren ging er als Techniker zu den Flugzeugwerken Messerschmitt nach München.

Nach 1945 kehrte er mit Frau und 2 Kindern nach Linz zurück. Hier war er bis zur Pensionierung 1971 in der VOEST führender Ingenieur und viele Patente gingen auf ihn zurück. Bis ins hohe Alter noch sehr sportlich starb er 1994 im Altersheim Altmünster.

Heinz Grohmann
Rückseite des Fotos mit
Widmung an Alfred Wögerbauer
Alpenvereinsausweis von Alfred Wögerbauer



























DI Klaus Tremetsberger schreibt uns:

Es ist eine Freude, diese alten Ansichten wieder zu sehen. Das Häuschen beim >Leitner-Wehr< war meiner Meinung nach unbewohnt und nur eine Gerätehütte für das Wehr. Schön zu sehen ist der aus Holz gezimmerte Überlauf beim Leitner-Wehr. Er wurde gebraucht, sobald auf der Naarn Holz geflösst(!) wurde. 

Dr. Josef Strasser schreibt uns:

Ende der 1950er-Jahre wohnte die Großmutter von Josef Poscher in dem Haus.